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Energiespartipps


Energiespartipps fürs Büro

Bei der täglichen Arbeit im Büro finden sich erhebliche Einsparungspotentiale in punkto Energie. Sehr oft lassen sich mit einfachen Verhaltensänderungen spürbare Reduktionen des Energieverbrauchs erzielen. Durch eine effiziente Bedienung verschiedener Bürogeräte können Sie einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Tipps für Bürogeräte:

  • Wählen Sie beim Kauf von Bürogeräten Modelle mit niedrigen Verbrauchswerten in der Betriebsbereitschaft.
  • Stellen Sie mit geeigneten Schaltern, wie z.B. einer Steckdosenleiste sicher, dass die Geräte außerhalb der Betriebszeiten nach Möglichkeit vom Netz getrennt sind.

Tipps für den Computer:

  • Schalten Sie Ihren PC oder Ihr Notebook außerhalb der Betriebszeiten aus.
  • Nutzen Sie die Stromsparfunktion Ihres PCs und konfigurieren Sie das Powermanagement richtig. Folgende Einstellung ist beispielsweise empfehlenswert: Ruhezustand: nach 15 Minuten. Das bedeutet, dass Ihr Rechner nach einer Pause die länger als 15 Minuten dauert in den Ruhezustand versetzt wird.
  • Schalten Sie den Bildschirm schon bei kleineren Arbeitspausen aus. Wenn Sie den Monitor wieder einschalten erscheint das gleiche Bild mit dem Sie aufgehört haben. Deaktivieren Sie den Bildschirmschoner. Das Einsparungspotential an Strom bei Bildschirmschonern ist sehr gering.

Tipps für den Drucker:

  • Schalten Sie Ihren Arbeitsplatzdrucker erst dann ein, wenn Sie ihn tatsächlich benötigen. 
  • Durch eine schaltbare Steckdosenleiste oder ein spezielles Vorschaltgerät ist es möglich Drucker, Scanner oder andere Geräte vollständig vom Stromnetz zu trennen um den Stromverbrauch auf Null zu setzen. 
  • Sparen Sie Papier!

Tipps für die Bürobeleuchtung:

  • Nutzen Sie das Tageslicht! 
  • Schalten Sie die künstliche Bürobeleuchtung bei ausreichendem Tageslicht konsequent ab.
  • Verwenden Sie eine Schreibtischlampe mit einer Energiesparlampe. Diese verbraucht deutlich weniger Strom als eine für Büros übliche Deckenbeleuchtung.
  • Achten Sie generell auf die Verwendung von Energiesparlampen in den Büroräumlichkeiten. Diese bergen ein hohes Sparpotential. Mit dem Austausch von Glühbirnen gegen Energiesparlampen lässt sich der Stromverbrauch um bis zu 80 bzw. 90% reduzieren.
  • Räume, in denen keine dauerhafte Beleuchtung notwendig ist, sollten mit einem Bewegungsmelder ausgestattet werden. Dieser sorgt für Beleuchtung, wenn sie erforderlich ist.
 

Energiemanagement

Energiemanagement hilft den Energieverbrauch in Ihrem Unternehmen systematisch zu senken und damit auch die Kosten systematisch zu verringern. Energiemanagement ist eine strategische Entscheidung und muss von der Geschäftsleitung initiiert und getragen werden. Alle Unternehmensbereiche sind bei Analyse, Planung um Umsetzung der Maßnahmen einzubeziehen. Energiemanagement ist ein laufender und systematischer Verbesserungsprozess. In regelmäßigen Abständen müssen neue Ziele definiert und umgesetzt werden.

Mit einen Webspecial zum Thema Energiemanagement können Sie online erleben, wie ein solches Projekt vorbildlich abgewickelt wird. 

 

Elektrische Motoren und Antriebssysteme

Die Energieeffizienz elektrisch angetriebener Systeme kann auf wirtschaftlichem Weg um 20 bis 30% verbessert werden. Sorgfältig geplante und betriebene Antriebssysteme können dagegen über die reinen Energiekostenersparnisse hinaus eine bessere Auslastung der Anlagen und Produktionsqualität mit geringeren Ausschussquoten herbeiführen.

Konkrete Tipps:

  • Durch Reduktion der Verluste in den Wicklungen können Sie Energie einsparen.  Dies kann durch  Vergrößerung des Leiterquerschnitts oder durch geeignete Verbesserungen der Wickeltechnik erreicht werden.
  • Der Einsatz eines Dynamobleches mit verbesserten magnetischen Eigenschaften bringt viel an Energieeffizienz.
  • Verbessern Sie die Luftführung im Motor, dadurch sparen Sie Energie.

Nähere Informationen finden Sie im Ratgeber für elektrische Motoren.

 

Fördertechnik – auch hier können Sie Geld und Energie sparen

Hier bieten sich viele Chancen für effiziente Maßnahmen zur Energie- und Kosteneinsparung. Beinahe alle fördertechnischen Systeme benötigen elektrischen Strom für den Betrieb. Besonders bei den elektromotorischen Antrieben lässt sich der Stromverbrauch mit entsprechenden Energieeffizienzmaßnahmen deutlich verringern. Lesen Sie mehr im Ratgeber Fördertechnik für Industrie und Gewerbe.

Konkrete Tipps:

  • Achten Sie schon in der Planungsphase auf die Optimierung des gesamten Antriebsstranges.
  • Verwenden Sie richtig dimensionierte Motoren.
  • Achten Sie auf eine hohe Auslastung. ­
 

Sparen bei der Lufttechnik

Prozesslufttechnik ermöglicht die Erzeugung spezieller Luftqualitäten im Produktionsprozess. Die meisten Effizienzmaßnahmen sind mit Amortisationszeiten von weniger als zwei Jahren wirtschaftlich sehr attraktiv für Unternehmen.

Konkrete Tipps:

  • Stellen Sie Ihren tatsächlichen Luftbedarf genau fest. Von der Luftleistung hängt nicht nur der Energiebedarf für den Lufttransport ab, sondern auch der Energiebedarf und die erforderliche Größe der Komponenten der Aufbereitung.
  • Die Aufbereitung der Luft ist der zweite große Energiekostenfaktor. Vom Volumensstrom und dem Zusammenspiel von freier und erzwungener Lüftung hängt die erforderliche Leistung ab. 
  • Ebenso ist entscheidend, wie stark die Luft überhaupt konditioniert werden soll. Kosten für die Konditionierung der Luft lassen sich durch die Nutzung von Abwärme aus Produktionsprozessen bzw. durch die Rückgewinnung von Wärme aus der Abluft reduzieren.
  • Prüfen Sie, ob zu bestimmten Jahreszeiten die Lüftungsanlage sinnvoll durch freie Lüftung ergänzt werden kann.

Der Ratgeber "Lufttechnik für Industrie und Gewerbe" gibt Hilfestellungen zur Steigerung der Energieeffizienz von lufttechnischen Anlagen. Er enthält Detailinformationen zu allen Bereichen des Gesamtsystems von der Anlagenplanung über die Anwendung der Lufttechnik bis hin zur Systemoptimierung.

 

Kältetechnik: erhebliche Einsparpotenziale

Hier schlummern oft erhebliche Potenziale zur Kostensenkung. Die meisten Effizienzmaßnahmen sind mit Amortisationszeiten von weniger als zwei Jahren wirtschaftlich sehr attraktiv für Unternehmen.

Konkrete Tipps:

Zur Optimierung von Kälteanlagen können Sie an verschiedenen Schräubchen drehen. Folgende Schritte können Sie vornehmen:

  • Minimierung des Kältebedarfs
  • Grundsätzliche Entscheidungen zur Prozessgestaltung
  • Optimierung von Leistungen, Druck- und Temperaturstufen
  • Planung der Steuer- und Regelungstechnik 
  • Detailauslegung und Auswahl der einzelnen Komponenten
  • Inbetriebnahme und Optimierung des Betriebs
  • Effizienzorientierte Instandhaltung

Wird in der Nähe dauerhaft Wärme auf einem niedrigen Temperaturniveau benötigt? Dann können Sie eine Rückgewinnung der Abwärme vornehmen. Vergleichen Sie die möglichen Maximalleistungen der verschiedenen Systemkomponenten in Ihrer Anlage um herauszubekommen, wo sich Flaschenhälse befinden. Und wo die Komponenten nicht gut aufeinander abgestimmt sind.

Hier finden Sie dazu einen Ratgeber zur Planung und Optimierung von Kälteanlagen.

 

Pumpensysteme: auch hier können Sie einsparen

Energieeffizienzsteigerungen zahlen sich hier unabhängig von der Branchenzugehörigkeit und der Größe des Unternehmens aus. Im Durchschnitt können Unternehmen die Stromkosten für ihre Pumpen um zirka 30%reduzieren.

Konkrete Tipps:

  • Eine gute Anlagenplanung kann Energieverluste reduzieren.
  • Wählen Sie das passende Produktionsverfahren.
  • Auch die Wahl des Aufstellungsortes oder die Einstellung von Prozessparametern kann die Energieeffizienz erhöhen.
  • Hohe Wirkungsgrade erzielen Sie durch möglichst wenige Stationen, bei denen ein Teil der Energie verloren geht, bevor die eigentlich sinnvolle Arbeit verrichtet werden kann.
  • Auch der Einsatz eines Frequenzumrichters kann in manchen Pumpensystemen die höchstmöglichen Energieeinsparungen erzielen. Denn durch den Einsatz des Frequenzumrichters wird das Regelventil überflüssig. Durch den Frequenzumrichter verschlechtert sich zwar der Wirkungsgrad des Antriebs, der von Pumpe und Rohrleitung verbessert sich aber so stark, dass es insgesamt bei den Energiekosten zu einer  Einsparung von bis zu 30% kommen kann.

Der Ratgeber "Pumpen und Pumpensysteme für Industrie und Gewerbe" gibt Hilfestellungen zur Steigerung der Energieeffizienz von Druckluftsystemen. Er enthält Detailinformationen zu allen Bereichen des Gesamtsystems von der Anlagenplanung über die Erzeugung, Aufbereitung, Regelung, Verteilung und Anwendung der Druckluft bis hin zur Systemoptimierung:  Ratgeber "Pumpen-  und Pumpensysteme für Industrie und Gewerbe". Die Datenblätter zu Best-Practise-Beispielen bei Druckluftsystemen präsentieren anschaulich erzielbare Kosteneinsparpotenziale.

 

Druckluftsysteme mit Einsparpotential

Sie betreiben eine Druckluftanlage? Dort lassen sich durchaus Kosten- und Energieeinsparungen realisieren. Schließlich kann der Stromverbrauch für Druckluftanlagen bis zu 20 % der gesamten Energiekosten im Betrieb ausmachen. Sie  können zwischen 5 und 50 % Energie einsparen, wobei die meisten Effizienzmaßnahmen mit einer Amortisationszeit von weniger als zwei Jahren wirtschaftlich sehr attraktiv sind. 

Konkrete Tipps:

  • Überprüfen Sie regelmäßig auf Leckagen (z.B. außerhalb der Betriebszeiten durch die Anlage gehen und auf Pfeifgeräusche achten). Leckagen führen zu einem wesentlichen Verlust des Wirkungsgrades.
  • Passen Sie Ihre Anlage an den tatsächlichen Bedarf an. Dabei sollten Sie nur den kurz- oder mittelfristigen Bedarf berücksichtigen. Lassen Sie  langfristige Planungen außer Acht.
  • Mit der richtigen Verteilung der Druckluft können Sie eine erhebliche Menge an Energie einsparen.
  • Mit der Auswahl des richtigen Verdichters lassen sich die Kosten entscheidend senken. Es lässt sich keine generelle Aussage darüber treffen, welcher Verdichter für die Drucklufterzeugung am besten ist. Dies bedeutet aber nicht, dass es gleichgültig wäre, welcher Verdichter gewählt wird. Unterschiedliche Verdichterbauarten und – ausführungen können erhebliche Unterschiede in den mit ihnen verbundenen Kosten haben.
  • Der Wirkungsgrad von Druckluftsystemen liegt bei weitem nicht bei 100%. Ein großer Teil der „verlorenen“ Energie fällt in Form von Wärme an. Sie könnte ist aber im Betrieb in Form von Wärme nutzbar sein.
  • Konzipieren Sie die Anschlussstellen als Teil der Gesamtanlage. Energievernichter sind zum Beispiel große Querschnittstoleranzen, mehr Kupplungen als notwendig  und falsch dimensionierte  Schlauchdurchmesser.

Mithilfe des online Tools Druckluft FIT können Sie analysieren, wie sich in den verschiedenen Bereichen der Druckluftversorgung Maßnahmen zur Effizienzsteigerung durchführen lassen. Mit dem Druckluft Einsparrechner können Sie die durchschnittlichen Einsparpotentiale der Druckluftanlage berechnen.

 

Energieeffizienz durch richtige Beleuchtung

Durch die Erneuerung der Beleuchtungsanlage können nicht nur die Energiekosten stark gesenkt, sondern auch Ergonomie und Sicherheit verbessert, Instandhaltungskosten reduziert und die Entsorgungskosten verringert werden. Wenn veraltete Beleuchtungsanlagen gegen neue ausgetauscht werden, lassen sich je nach Ausgangssituation bis zu 75% der Stromkosten für Beleuchtung einsparen.

Konkrete Tipps:

  • Bauen Sie hocheffiziente elektronische Vorschaltgeräte ein. Diese erhöhen sowohl Lebensdauer als auch Lichtausbeute der Lampen.
  • Montieren Sie Aufsteckreflektoren. Diese können auch nachträglich an der Leuchtstofflampe angebracht werden. Das steigert die Lichtausbeute der Leuchte deutlich. Die benötigte Beleuchtungsstärke kann durch weniger Lampen erzeugt werden. Die übrigen Lampen können Sie abschalten.
  • Über den Einsatz tageslichtgesteuerter Leuchten kann die Lichtstärke auf das verfügbare Tageslicht abgestimmt werden. Für Flure, Treppenhäuser, Lagerhallen und andere wenig genutzte Räume kann ein Präsenzmelder die Beleuchtung nach einer vorwählbaren Zeit abschalten.

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